Shiatsu Praxis Nicole Lorengo
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Wie wir das Erdelement richtig stärken
Besonders wichtig in der fünf Elemente Ernährung ist das Erdelement, das auf organischer Ebene von Magen und Milz repräsentiert wird. Mit Lebensmitteln aus dem Erdelement können Sie eigentlich fast nichts falsch machen, denn sie wirken kräftigend und harmonisierend auf den gesamten Organismus und stärken unsere Mitte.
Dies gilt allerdings nicht für Süssigkeiten! Besonders die industriell hergestellten Naschereien sollten Sie meiden und sich lieber der natürlichen Süsse zuwenden, wie sie in Früchten, Gemüse und Getreide zu finden ist.
Weisser Zucker ist auch in der fünf Elemente Lehre verpönt, denn er entzieht dem Körper wertvolle Energie und schwächt unsere Organe. Natürlich braucht der menschliche Organismus den süssen Geschmack, denn er entspannt Milz und Verdauungsorgane. Dieses Bedürfnis können Sie auf gesunde Art mit Früchten (frisch, gekocht oder getrocknet), Getreide oder Nüssen befriedigen.
 
Ernährung nach der Jahreszeit
Unsere Vorfahren ernährten sich gezwungenermassen immer nur von den Dingen, die es gerade vor Ort gab, da es noch keine Kühl- und Gefrierschränke gab und Nahrungsmittel noch nicht über weite Strecken transportiert wurden. Was instinktiv richtig gemacht haben, das gilt auch bei der Fünf Elemente Ernährung. Grundregel Nummer 1: Einheimische, jahreszeitengerechte Nahrungsmittel sind meist am bekömmlichsten. Unser Körper reagiert nämlich sehr sensibel auf die entsprechenden Jahreszeiten und damit verbundenen Aussentemperaturen. Im kalten Winter sind wärmende Speisen wie Eintöpfe aus heimischen Kohl- und Gemüsearten und Gemüsearten besser als exotische Früchte. Diese kühlen und erfrischen uns bei sommerlichen Temperaturen.
Im Frühling schmecken uns erfrischende und säuerliche Nahrungsmittel aus dem Holzelement besonders gut, die überschüssige Energie zerstreuen, während wir im Herbst z.B. mit einem pikanten Gemüsecurry unser Metallelement hervorragend stärken und Stagnationen im Körper auflösen. Wer sich weitestgehend an diese Regel hält, wird schnell merken, wie Körper und Geist an Energie und Kraft gewinnen.
 
Ein Plus: Qi-reiche Nahrung
Je frischer die Nahrung, die täglich auf Ihren Tisch kommt, desto energiereicher, das ist offensichtlich. Mikrowelle, Tiefkühltruhe, Fertiggerichte sind Energieräuber. Besonders regelmässig genossene Tiefkühlkost schwächt die Milz und damit die innere Abwehr, so dass man viel anfälliger für Erkältungen, Schnupfen, Husten und Verdauungsbeschwerden wird.
Wenn man schon diese Art von Nahrung zu sich nehmen muss, sollte man die Mahlzeiten wenigstens energetisch anreichern, z.B. mit frischen oder luftgetrockneten Kräutern. Ganz entscheidend für den Qi-Gehalt der Nahrung ist natürlich auch die Einstellung des Koches/der Köchin. Ein mit Liebe und Sorgfalt gekochtes Mahl ist einfach um ein Vielfaches energiereicher und bekömmlicher als industriell gefertigte Massenware.
 
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